Das neue Wirtschaftsmodell

Ausrichtung der Produktion an Ökologie und Nachhaltigkeit

Die Ökonomie ist ein Teil der Ökologie, denn die Natur ist die Basis jeglicher wirtschaftlicher Tätigkeit und ein begrenzender Faktor. Wird dieses Prinzip missachtet, so wirtschaften wir auf Kosten der zukünftigen Generationen.

Hauptinstrumente:

Ressourcenumlage

Zur Förderung der erneuerbaren Energien und als Anreiz zum Sparen von wertvollen Rohstoffen wird eine Ressourcenumlage eingeführt. Die Abgabe bezahlt zunächst derjenige, der den Rohstoff fördert oder importiert. Sie wandert über die Preise bis hin zum Endprodukt. Ressourcen-intensive Güter werden teurer und hierdurch weniger gekauft. Durch geeignete Kompensationsmassnahmen muss dafür gesorgt werden, dass diese Steuer sozialverträglich bleibt.

Wahre Preise

Ziel ist die Überwindung des Externalisierungsprinzips, bei dem die Lasten und Folgekosten auf die Allgemeinheit übertragen werden, nach dem Motto: „Gewinne privatisieren, Risiken und Kosten sozialisieren“. Als zentrales Mittel der Überwindung dieses Prinzips, schlagen wir eine waren-spezifische Steuer vor, die davon abhängig ist, welche schädliche Folgen Produktion, Konsum sowie die Entsorgung eines Produktes verursacht.

Wachstumsbremsen

Der Wachstumszwang im heutigen System, der zu einem extremen Rohstoff- und Energieverbrauch führt und die Umwelt zerstört, kann zukünftig nicht mehr aufrecht erhalten werden. Massnahmen wie die Drosselung von Produktion und Konsum, längere Gewährleistungsfristen für Produkte, Einrichtung werbefreier Räume sowie die Stärkung der direkten Selbstversorgung durch regionale Kreisläufe sind notwendig, um die Zukunftsfähigkeit des Lebens auf diesem Planeten zu erhalten.